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Leistungsbeschreibung

Die Beistandschaft ist ein kostenloses Angebot des Jugendamtes.

Eine Beistandschaft kann eingerichtet werden für
  • die Feststellung der Vaterschaft oder
  • die Geltendmachung des Kindesunterhalts.

An wen muss ich mich wenden?

Zuständig ist das Jugendamt am Wohnort des antragstellenden Elternteils.

Spezieller Hinweis für Landkreis Osnabrück

Bitte beachten Sie, dass dieser Bereich zurzeit mittwochs telefonisch nicht erreichbar ist.

Beim Landkreis Osnabrück richtet sind die Zuständigkeit nach dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens des Kindes. 

A, Q, R, W: Frau Schäfer 0541 501-3610

B, D: Herr Brüggemann 0541 501-3213

E, L, U: Frau Meier zu Farwig 0541 501-3208

C, F, I, V, X, Y: Frau Schwarzkopf 0541 501-3611

M, N, P: Frau Niehoff 0541 501-3207

H, J: Herr Eichholz 0541 501-3608

K: Herr Ackermann 0541 501-3210

S (ohne St), Z: Frau Nowatschin 0541 501-3211

G, O, St, T: Frau Heckmann 0541 501-3212

Auskunft aus dem Sorgeregister: Frau Henke 0541 501-3613

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es genügt ein schriftlicher Antrag beim Jugendamt.
Antragsberechtigt ist
  • der Elternteil, dem die alleinige elterliche Sorge zusteht,
  • bei Eltern, die die gemeinsame elterliche Sorge haben, der Elternteil, bei dem das Kind lebt,
  • die werdende Mutter (oder deren Vertreter, wenn die Mutter geschäftsunfähig ist), wenn das Kind noch nicht geboren ist.

Spezieller Hinweis für Landkreis Osnabrück

Es empfiehlt sich, zunächst ein persönliches Beratungsgespräch beim Jugendamt in Anspruch zu nehmen.

Welche Fristen muss ich beachten?

Mit Eingang des Antrages wird das Jugendamt sofort Beistand des Kindes.
Die Beistandschaft endet, sobald der Antragsteller dies schriftlich verlangt.

Spezieller Hinweis für Landkreis Osnabrück

Die Beistandschaft kann jederzeit - auch bereits vor Geburt - bis zur Volljährigkeit beantragt werden.

Wird dem antragstellenden Elternteil das Sorgerecht entzogen oder wird das Kind bei gemeinsamen Sorgerecht nicht mehr vom Antragsteller betreut, endet die Beistandschaft kraft Gesetzes.

Was sollte ich noch wissen?

Spezieller Hinweis für Landkreis Osnabrück

Beim Jugendamt sind Beurkundungen zum Unterhalt (Unterhaltsverpflichtung für minderjährige und volljährige Kinder sowie Unterhaltsanspruch der nicht verheirateten Kindesmutter) kostenfrei möglich.

Für Beurkundungen in anderen Bereichen:

Vaterschaftsfeststellung: http://buergerservice.niedersachsen.de/portal/?SOURCE=PstList&AREAID=8866621&PSTID=8665768

Gemeinsames Sorgerecht: http://buergerservice.niedersachsen.de/portal/?SOURCE=PstList&AREAID=8866621&PSTID=8665567

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

http://www.bmfsfj.de/doku/Publikationen/beistandschaft/root.html

Leitlinien des Oberlandesgerichts Oldenburg und Düsseldorfer Tabelle: http://www.olg-oldenburg.de/

Beim Jugendamt sind Beurkundungen zum Unterhalt (Unterhaltsverpflichtung für minderjährige und volljährige Kinder sowie Unterhaltsanspruch der nicht verheirateten Kindesmutter) kostenfrei möglich.

Bemerkungen

Spezieller Hinweis für Landkreis Osnabrück

Informationen zum Unterhalt:

Wenn die Eltern nicht in einem Haushalt leben, kann der betreuende und sorgeberechtigte Elternteil die Beratung und Unterstützung des Jugendamtes in Anspruch nehmen.

Ein Kind hat gegenüber dem Elternteil, mit dem es nicht zusammenlebt, Anspruch auf Unterhalt. Dies setzt voraus, dass das Kind nicht in der Lage ist, sich aus eigenen Einkünften und Vermögen angemessen zu unterhalten. Darüber hinaus muss der Unterhaltspflichtige leistungsfähig sein. Die Leistungsfähigkeit ist gegeben, wenn der Unterhaltspflichtige den Berechtigten finanziell unterstützen kann, ohne seinen eigenen angemessenen Lebensbedarf zu gefährden.

Falls erforderlich, kann der betreuende und sorgeberechtigte Elternteil zur gerichtlichen Geltendmachung der Unterhaltsansprüche für das Kind die Einrichtung einer Beistandschaft beim Jugendamt beantragen.

Auch volljährige Kinder haben bis zu ihrem 21. Lebensjahr beim Jugendamt Anspruch auf Beratung und Unterstützung hinsichtlich des Unterhaltsanspruchs. Für sie kann anhand der Einkommensunterlagen beider Elternteile der Anspruch berechnet werden. In diesen Fällen wird das Kindergeld und eigenes Einkommen des Kindes bei der Unterhaltsberechnung berücksichtigt.

Auch die nicht mit dem Vater verheiratete Mutter hat einen Anspruch auch Unterhalt aus Anlass der Kinderbetreuung. Das Jugendamt kann die Mutter bei der Geltendmachung dieses Anspruchs beraten und unterstützen.

Kontakt

Fachdienst 3 Jugend

Am Schölerberg 1
49082 Osnabrück
Deutschland

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